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Nickel-Eisen-Meteorit auf Mars entdeckt


Die Fachzeitschrift für Nickel und seine Anwendungen


März 2005
Band 20, Nummer 2

DIESER VERNARBTE 'STEIN' auf der Marsoberfläche ist vermutlich ein Meteorit. Er hat etwa die Größe eines Fußballes und besteht hauptsächlich aus Eisen und Nickel.

LESEN SIE MEHR über die Herkunft von Nickel auf unserer Seite 'Did You Know'.



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Nickel Magazine, März 2005 -- Der mobile Erkundungsroboter der US Raumfahrtsbehörde NASA auf dem Mars "Opportunity" genannt, hat einen Nickel-Eisen-Meteoriten entdeckt, den ersten Meteoriten überhaupt, der je auf einem anderen Planeten gefunden wurde. Der vernarbte, etwa fußballgroße Brocken besteht laut Daten des on-board Spektrometers hauptsächlich aus Eisen und Nickel. Nur sehr wenige der auf der Erdoberfläche gefundenen Meteoriten haben eine ähnliche Zusammensetzung.

„Dies ist eine riesige Überraschung, obwohl es das vielleicht gar nicht sein sollte", sagt Forschungsleiter Dr. Steve Squyres von der Cornell University in New York. „Ich hätte nie geglaubt, dass unsere Geräte an Gestein zum Einsatz kommen, das nicht vom Mars selbst stammt", ergänzt Squyres. „Bedenken wir doch mal, woher Eisenmeteoriten kommen: von einem zerstörten Planeten oder Planetesimalen in einer Größenordnung, die eine Unterteilung in Metallkern und Deckmantel aus Gestein erlaubt. „Der Mars dürfte von mehr Stein- als Eisenmeteoriten getroffen worden sein", so Squyres. „Wir haben in den Ebenen eine Unmenge an Steinen gesehen, was vermuten lässt, dass einige von ihnen tatsächlich Meteoriten gewesen sein könnten."

„Die Erforschung von Meteoriten ist ein wesentlicher Teil der wissenschaftlichen Arbeit bei der NASA. Zu entdecken, dass es auf dem Mars von ihnen vielleicht einen ganzen Berg gibt, eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten und bietet weitere Anreize für künftige Roboter-Missionen und bemannte Flüge", erklärt Dr. Jim Garvin, leitender NASA-Wissenschaftler. „Der Mars ist für die Wissenschaft weiterhin eine Goldgrube, und unsere Sonden haben mit den letzten Ergebnissen bewiesen, wie wertvoll eine mobile Erkundung ist."

FOTO: NASA



Internet:
http://marsrovers.jpl.nasa.gov/newsroom/pressreleases/20050119a.html


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